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Diese Signaluhr mit 3/4-sek.-Pendel der Firma “Elektrische Normaluhr GmbH” in Berlin müsste ca. 1930 datieren. Die Herstellerfirma wurde erstmals 1905 erwähnt und wurde etwa 1925 von der Fuld AG erworben und der
Elektrozeit zugeordnet. Auch im Aufbau gleicht sie einer frühen Elektrozeit-Elektrouhr. Das feine Gehwerk und Signalwerk sind zwischen schmalen, durchgehenden Platinen montiert. Der Aufzug erfolgt nach dem Patent
Schönbergs durch Schwungrad, die Gewichtsenergie wird durch die Kupplungsfeder auf das abnehmbare und gut zugängliche Geh- und Signalwerk übertragen. Diese Uhr ist ein gutes Beispiel für die lange Anwendung des
genialen und wartungsfreundlichen Prinzips, dass sich Gustav Schönberg im Jahre 1904 (DRP 164090) patentieren ließ und von der Firma T+N bis zum Siegeszug der Quarzhauptuhren in den 70er Jahren unzählige Male gebaut
wurde.
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